Heidemarie Ross

Abrechnung

Während eines ersten Vorgesprächs biete ich umfangreiche Informationen zum Abrechnungsverlauf an, der sich dann individuell gestalten wird.  Danach können Sie sich entscheiden, ob Sie mein Angebot entgegennehmen möchten.

Gebührenordnung für Psychotherapeuten bei Privatbehandlung (GOP) ist die, die der Klient seiner Versicherung in Rechnung stellen möchte. Ich vereinbare mit meinen Klienten Honorarsätze in Anlehnung an die GebüH, Gebührenordnung für Heilpraktiker oder GOÄ, Gebührenordnung der Ärzte.

Vorteile für Selbstzahler bei Gestalttherapie:

  • in der Regel keine langen Wartezeiten auf einen Platz
  • kein Eintrag in die Krankenakte - relevant bei bevorstehender Verbeamtung oder bei Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung oder Lebensversicherung
  • individuelle Gestaltung der Sitzungen
  • kein Beantragungsverfahren bei der Krankenkasse
  • Es muss keine seelische Krankheit gemäß der Diagnosekriterien ICD-10 und DSM-V vorliegen.

Zum Abrechnungsverlauf Vorab einige Informationen

Ich rechne grundsätzlich privat ab. Ich berate sie gern unverbindlich zum Einrichtungsvorgang einer ambulanten Zusatzversicherung renommierter, seriöser Krankenkassen. Dies gilt besonders für Klienten, die einer gesetzlichen Krankenkasse angehören, die die Kosten für den Heilpraktiker Psychotherapie nicht übernimmt. Dazu gilt es vor Antritt in eine Therapie einige Formalien zu erledigen.

Heilpraktikerrechnungen sind unabhängig von einem möglichen Erstattungsanspruch z.B. gegenüber der Krankenversicherung oder einer Beihilfestelle zu zahlen.

  • Privatversicherte

    Jede Krankenversicherung behandelt die Abrechnung und die Erstattung von Heilpraktikerrechnungen unterschiedlich. Da der Heilpraktiker nicht berechtigt ist, Abrechungen direkt mit der Krankenkasse vorzunehmen und Sie für die Erstattung durch Ihre private Krankenversicherung selbst verantwortlich sind. Erkundigen Sie sich bitte vor der Behandlung, ob und in welcher Höhe Ihnen die Behandlung erstattet wird.

  • Beihilfeberechtigte

    Beamte und Versorgungsempfänger bekommen im Krankheitsfall eine anteilige Kostenerstattung in Form einer Beihilfe. Die Restkosten trägt eine Privatversicherung. Die Beihilfefähigkeit der Leistungen von Heilpraktikern ist in den jeweiligen Beihilfevorschriften des Bundes und der Länder geregelt. Die Beihilfestellen des Bundes oder der Länder erstatten in der Regel maximal den unteren GebüH-Betrag oder den Schwellenwert nach der GOÄ, falls dieser noch niedriger sein sollte.

  • Gesetzlich Versicherte

    Es gibt keine Grundlage für die Erstattung von Behandlungskosten bei Heilpraktikern durch die gesetzlichen Krankenkassen. Sie können jedoch eine private Zusatzversicherung für den ambulanten Bereich abschließen. Bitte beachten Sie, dass jeder Versicherer unterschiedliche Leistungserstattungen anbietet.

  • Allgemeine Informationen:

    Im Regelfall setzen sich die Patienten einer Heilpraktikerpraxis aus Selbstzahlern und Patienten mit einem Kostenträger (entweder der Beihilfe und/oder einer Privatkrankenversicherung)zusammen. Die Patienten mit einem Kostenträger
    erwarten häufig eine hundertprozentige Erstattung, welches zu verhandeln und nicht immer gegeben ist.
    Für Heilpraktiker gibt es keine rechtlich bindende Gebührenordnung, die durch Landes- oder Bundesrecht erlassen wurde, wie die Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ). Heilpraktiker unterliegen vielmehr der Vertragsfreiheit mit den Patienten.
    Deshalb sind sie in der Kalkulation ihrer Honorarhöhe grundsätzlich frei.
    Als Orientierungshilfe für die Erstattung der Heilpraktikerleistung durch die Kostenträger Privatversicherter oder beihilfeberechtigter Patienten oder der Patienten mit Zusatzversicherung im Rahmen des gesetzlichen Versicherungssystems gibt es das Gebührenverzeichnis der Heilpraktiker(GebüH). Darin werden mögliche – aber auch längst nicht alle – Leistungen des Heilpraktikers aufgelistet. Die Leistungszusage der Kostenträger ist in der Regel mit dem GebüH verknüpft, jedoch in unterschiedlicher Höhe. Einzelne Krankenkassen orientieren sich aber auch an der GOÄ, (Gebührenordnung der Ärzte) wobei hier im Regelfall die Einschränkungen der GOÄ auf Heilpraktiker angewendet werden
    Das derzeit gültige GebüH seit 01.01.2002 in dieser neuen Fassung gültig. Es wurde von  folgenden 6 Heilpraktiker-Berufsverbänden herausgegeben: BDH, FDH, FH, FVDH, UDH, VDH. Das GebüH enthält Heilpraktikerleistungen und den jeweiligen Honorarrahmen, d. h. mit einem Von-bis-Betrag.